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Die ENSTIB auf dem « Campus Fasern UHP »

Gegründet 1985, die staatliche Hochschule für Holzindustrien und Holztechnologie ist eine der Komponente der Universität Henri Poincaré, eine multidisziplinäre Universität in Wissenschaften, Technologie und Gesundheit.
Die ENSTIB ist eine staatliche Ingenieurschule, die der Zuständigkeit des Ministeriums für Bildung und Kultur untersteht. Sie stellt ein Ingenieurdiplom aus, das einen Master Grad verleiht, welcher von der CTI (Commission des Titres de l’Ingénieur) anerkannt wird. Die Schule ist Mitglied der Konferenz der groβen Schulen (Conférence des Grandes Ecoles).


Seit mehr als 20 Jahren hat die ENSTIB ihre Aktivität auf der Holzindustrie zentriert, und bildet Generationen von Ingenieuren und Führungskräften, die Verantwortungen ersten Ranges haben in einem aufstrebendem Bereich.

Innerhalb des Campus Fasern öffnet sie sich einem neuen Sachverständigenbereich in vollkommener Kohärenz mit dem Holz, das ihr einen guten Ruf in Frankreich und im Ausland verliehen hat : Die Industrie der natürlichen und erneuerbaren faserigen Materialien.

Die Industrie der natürlichen faserigen Materialien ist selbstverständlich : Das Holz

Während die biologische Zunahme des französischen Waldes mehr als 70 Millionen m3 beträgt pro Jahr (240 000 m3/Tag…), verbrauchen die Industrie und die Aufwertung im Bereich der Energie davon nur kaum 50 Millionen m3. Der französische Wald wächst also ständig seit der französischen Revolution, und er hat das Niveau der Wälder des Mittelalters wiedergefunden, Feuer und Stürme haben da nichts geändert.
Der Holzsektor hat schon längst den Begriff der nachhaltigen Entwicklung integriert. Er hat auch den Begriff von Respekt vor der Umwelt integriert, beide Begriffe, die sich heutzutage alle Industriesektoren zu eigen machen. Dieser Sektor bedeutet allein 500.000 Arbeitsplätze (mehr als die Automobilindustrie), die in etwa 80.000 Unternehmen in Frankreich verteilt werden. Der industrielle Einsatz des Holzes beruht auf 4 groβen Bereichen:

Weltweit ist das Holz eines der ersten Produkte des internationalen Handels, und er nimmt dort einen strategischen Platz ein. Die Aussichten des Verbrauchs der nächsten Jahrzehnte zeigen, dass in einem Rahmen nachhaltiger Entwicklung das Holz sich als unumgänglich behaupten wird, weil es eine Rohstoff- und Energiequelle ist, und eines der einzigen Baumaterialien, die sich unendlich erneuern. Assoziiert mit einer vernünftigen Forstverwaltung ist die Holzindustrie entgültig ein Zukunftssektor.

Die Industrie der faserigen Materialien ist auch : Das Papier

Die französische Papierindustrie benutzt etwa 70% von neuen holzigen Fasern, die aus Durchforstungshölzern stammen (was also das Wachstum der Baumbestände begünstigt), die Nebenprodukte der Sägewerke kommen noch dazu. Die Papierindustrie valorisiert die Nebenprodukte des Waldes und die wieder verwerteten Papiere und Kartons, und entspricht dabei den Umweltkriterien der nachhaltigen Entwicklung. Es sind etwa 10 Millionen Tonnen Papiere und Kartons, die für die grafischen Gebräuche, die Verpackung, die Aufmachung und die Hygiene bestimmt sind, die momentan in Frankreich produziert werden, das jährliche Wachstum beträgt mehr als 2% für das letzte Jahrzehnt.
Etwa 25.000 Arbeitsplätze außerhalb der Verteilung und Umwandlung sind direkt von dieser Aktivität betroffen.

Die Industrie der natürlichen faserigen Materialien ist schlieβlich ein Bereich in vollem Aufschwung : Die Agroressourcen

Die Pflanzen bestehen in ihrem extremen Reichtum und Vielfalt aus Molekülen mit komplexen Strukturen, deren Funktionalitäten, wenn sie valorisiert werden, den verschiedenen Bedürfnissen der lebenden Wesen entgegenkommen. Das Auftauchen des Begriffes « nachhaltige Entwicklung », die Verknappung fossiler Ressourcen hat dazu geführt, die natürlichen Fasern oder Agroressourcen mit einem neuen Aue zu sehen. Der Anwendungs- und Forschungsbereich ist unermesslich. Er äußert sich schon heute in neuen Materialgenerationen: Materialien von Wärme- oder phonischem Schutz, die den Hanf benutzen, flexible Materialien wie die Viskosen, die durch eine Papierverfahrensweise aus dem Holz stammen, Kompositen aus Lein, die in der Autoindustrie benutzt werden, biologisch abbaubare Polymere, die aus den Pflanzen ausgearbeitet werden, spezielle Papiere, die die kurzen Fasern von Lein, von Hanf, Faserbeton… usw. integrieren
Der Einsatz der natürlichen Fasern (Lein, Hanf, Jute, Sisal, kenaf…) in der Automobilindustrie hat sich in weniger als 5 Jahre in Europa vervierfacht. Im Bereich der Energie stellen die Biotreibstoffe eine Alternative zu den fossilen Energien dar.

Die Positionnierung des ENSTIB auf diesen verschiedenen Bereichen entspricht deutlich einem sozioökonomischen Haupteinsatz: jener der industriellen Aufwertung der Materialien und erneuerbarer Energien. Es ist genau der Sinn der dauerhaften Entwicklung: „eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der Gegenwart entspricht, ohne die Kapazität der kommenden Generationen in Frage zu stellen, ihre zu befriedigen“ UICN 1980.